Besichtigung des ZWILAG vom 14. Januar 2012

Die erste Vereinsaktivität 2012 führte schweizerische und deutsche Mitglieder von LoTi ins ZWILAG nach Würenlingen. Ausführlich konnte man sich informieren, wie radioaktive Abfälle aus den Kernkraftwerken sowie Medizin und Forschung zusammengeführt, verarbeitet, verpackt, gesichert und überwacht wird.

 

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Aktuelles vom 2.11.2011

Neue Stellungsnahme und Politische Vorstösse in der Rubrik "Downloads" aufgeschaltet.

 
Vorankündigung: Besuch des ZWILAG in Würenlingen mit LoTi


Das Entsorgungskonzept der NAGRA ist nicht überzeugend. Daher ist es wichtig, dass weiterhin Widerstand gegen ein mögliches Atomendlager in unserer Nähe geleistet wird. Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, wie atomare Abfälle zur Zeit gelagert werden, laden wir ein:

 

Samstag, 14. Janunar 2012 Besichtigung des Zwischenlagers für atomare Abfälle (ZWILAG) in Würenlingen.

(Beginn in Würenlingen: 10.00 Uhr. Dauer bis 12.00 Uhr)

Fahrgemeinschaften ab Hohentengen.

 

Wichtiger Hinweis des ZWILAG:

Auf Grund der Zutrittsformalitäten müssen alle Besucher einen amtlich gültigen Personalausweis vorzeigen. In gewissen Bereichen der Anlage ist es notwendig einen Schutzhelm zu tragen. Mindestalter 12 Jahre.

 

Anmeldung mit Namen und Adresse bei:

LoTi „Nördlich Lägern ohne Tiefenlager“

Rosi Drayer, Küssnacher Str. 13, Hohentengen. Tel. 07742/922535

oder Fax 07742/2595. Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Achtung: Die Teilnehmerdaten müssen von uns vorgängig dem ZWILAG

gemeldet werden. Dazu brauchen wir auch das Geburtsdatum.

 
Für LoTi am Fisibacher Herbstmarkt

Nach dem ersten Treffen im Rahmen des Partizipationsverfahrens in Otelfingen war dies die erste Möglichkeit, mit unserem Anliegen unters Volk zu kommen. Die eisig kalte Bise trug ein wenig dazu bei, dass sich nicht allzu viele Besucher/innen für unsere Anliegen erwärmen konnten. Trotzdem ergaben sich einige sehr interessante Gespräche, welche deutlich machten, dass das "Volk" noch sehr wenig sensibilisiert ist und noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Ambros und ich gaben sich jedenfalls die grösste Mühe und Hanspeter löste mich anschliessend ab.

 

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Spaziergang gegen Atommüll vom 20.8.11 auf den Bözberg

 Mit einem friedlichen Spaziergang demonstrierten SP-Mitglieder der Bezirke Brugg, Laufenburg und Zurzach gegen Atommüll im Bözberg. Mit von der Partie waren die Nationalratskandidierenden Astrid Andermatt, Lengnau, Elisabeth Burgener, Gipf-Oberfrick, Dieter Egli, Windisch, sowie Cédric Wermuth, Baden.

Viele Mitglieder und Sympanthisierende trafen sich bei Oberbözberg, um zur Sennhütte zu spazieren. Dort angekommen, informierte Elisabeth Burgener, Präsidentin des VereinDSC00098s "Kein Atom im Bözberg", über die aktuelle Situation: Der Bözberg ist einer von sechs Standorten, die das Bundesamt für Energie für ein mögliches Tiefenlager für radioaktive Abfälle vorgesehen hat. Momentan finden in unserer Region Gespräche im Rahmen des Sachplanverfahrens mit Gemeinden und Verbänden statt. Die SP betrachtet diese Gespräche als Pharse, da nichts Substanzielles entschieden werden kann. "Es ist einzigartig, dass bei einem solch weitreichenden Projekt die Bevölkerung vor Ort ihrer demokratischen Rechte beraubt wird", meinte Burgener dazu.

Anschliessend informierte Astrid Andermatt über die Aktivitäten beim weiteren geplanten Standort "Nördlich Lägern". Auch dort ist die Motivation für den Widerstand die Gleiche, wie Andermatt ausführte: "Entscheidend für den Standort soll die Sicherheit sein, nicht die Frage, wo es am wenigsten Widerstand gibt. Deshalb verlangen wir, dass man bei der Planung zurück auf Feld 1 geht und zusammen mit den Betroffenen plant."

Zum Schluss informierte Grossrat Dieter Egli über die Haltung des Aargaus zum Atomausstieg. Er mahnte an, dass der Atomausstieg noch nicht beschlossen sei und erkämpft werden müsse. Bürgerliche Kräfte im Kanton würden sich noch immer mit allen Mitteln gegen den Entscheid aus Bern stemmen. Egli: "Wir müssen nun auch zusammen mit der Wirtschaft aufzeigen, wie wir die Schweiz in Zukunft mit erneuerbaren Energien versorgen wollen." Dazu verwies er auf die Cleantech-Initiative der SP Schweiz, die demnächst eingereicht wird.

 
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