Über uns

 

 

- Der Vorstand
- Zweck und Ziele des Vereins LoTi

 

 

Der Vorstand

Astrid Andermatt, Lengnau, Co-Präsidentin
Rosi Drayer, Lienheim, Co-Präsidentin
Ambros Ehrensperger, Fisibach, Kasse&Mitgliederverwaltung
Lucia Gillessen, Schneisingen, Protokoll
Marcel Burlet, Watt
Hanspeter Hubmann, Niederweningen
Daniel Frei, Niederhasli
Spuhler Felix, Endingen
Marius Gros, Bad-Zurzach, Homepage


 

Zweck und Ziele des Vereins LoTi
"nördlich Lägern ohne Tiefenlager für radioaktive Abfälle"


Der Verein „LoTi“ - nördlich Lägern ohne Tiefenlager - wehrt sich gegen ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle, so wie dies von der Nagra und im aktuellen Verfahren zum Sachplan geologischer Tiefenlager vorgesehen ist.

 

Wir wollen... 

... eine echte Diskusssion!

Als Verein vertreten wir in der Öffentlichkeit diejenigen, welche der geplanten Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle, auch im Gebiet Lägern-Nord, kritisch gegenüberstehen. Dazu bieten wir Hand für eine echte Diskussion aller Aspekte, denn eine Mitwirkung darf sich nicht nur auf Fachleute und Behördenvertreter beschränken.

... den sichersten Weg und keine politische Scheinlösung für alle Ewigkeit!

Die Problematik des atomaren Abfalls und die einhergehenden Risiken mit Umgang und Lagerung verlangen, dass bereits vor einer Standortsuche die entscheidenden technischen Fragen und auch die grundlegenden Fragen zur Langzeitsicherheit beantwortet sein müssen.

Dies sind insbesondere Fragen zur:

- Gas- und Wärmeentwicklung sowie zur Materialbeschaffenheit von Behälter und Lagerstollen.

- Markierung des Lagers über tausende von Generationen.

- Überwachung und Rückholbarkeit auf unbestimmte Zeit.

- Langzeitsicherheit gegenüber Naturereignissen wie Erdbeben, Eiszeiten etc.

- Finanzierung der Sicherungsmassnahmen über nicht absehbare Zeiträume.

Es gibt heute kein Patentrezept das die unvorstellbaren Zeiträume von 1 Mio. Jahre überdauert. Darum muss Atommüll langfristig sicher kontrollier- und rückholbar gelagert werden. Nur so können kommende Generationen ihr Recht auf Selbstbestimmung ausüben.

...vergleichbare und unabhängige Prüfverfahren, auch für das Gebiet nördlich Lägern!

Bis heute fehlen unabhängige Studien die sich zur Verträglichkeit der Atom-Mülllagerung mit dem Standort nördlich Lägern äussern. Ohne unabhängige und vergleichbare Untersuchungen und Prüfungen sind keine tragfähigen Entscheidungen möglich.

... eine Einflussnahme für die Region und deren Bevölkerung unabhängig von kurzfristigen politischen Interessensabwägungen!

Politische Entscheide zur künftigen Lagerung radiaktiver Abfälle sollen frei von Beeinflussungen und Vereinnahmungen zu Stand kommen. Weder kurzfristige wirtschaftliche und finanzielle Interessen wie die Aussicht auf Standortabgeltungen, Entschädigungen etc. sollen die künftigen Entscheidungen beeinflussen. Die Interessen der Region und deren Bevölkerung sollen langfristig gewahrt werden.

 

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