2026

08.04.2026 Medienmitteilung Beim Felslabor Mont Terri werde nicht gespart – die Antwort des Bundesrates an den Verein LoTi
Entgegen der Ankündigung des Bundesrats wird beim Felslabor Mont Terri aktuell nicht gespart. Dies geht aus der Antwort von Bundesrat Martin Pfister an den Verein LoTi hervor. Die Ankündigung im vergangenen Jahr, dass beim Felslabor Mont Terri gespart werden soll, war für die Region, wo die radioaktiven Abfälle der Schweiz dereinst eingelagert werden sollen - mit Unverständnis aufgenommen worden. Nun hat uns Bundesrat Martin Pfister, in dessen Departement Swisstopo mit Mont Terri angesiedelt ist, geantwortet. Er versichert, dass sich der Bund nach aktuellem Stand nicht aus der Leitung des Felslabors zurückziehen wird. Wir begrüssen sehr, dass die Unabhängigkeit des Felslabors Mont Terri weiterhin gewährleistet bleibt. Beim Projekt zur Endlagerung radioaktiver Abfälle in der Gemeinde Stadel muss die Sicherheit von Mensch und Umwelt oberste Priorität haben.
 
10.03.2026 Medienmitteilung Besucherzentrum
Stellungnahme des Vereins LoTi: Wollen wir ein Besucherzentrum beim Endlager für radioaktive Abfälle?
Die Regionalkonferenz Nördlich Lägern hat eine Medienmitteilung zu ihrer Vollversammlung herausgegeben. Darin war zu lesen, dass sich die Versammlung für ein Besucherzentrum im Haberstal ausgesprochen hat. Zur Diskussion standen die drei Varianten «lokal» mit einem Zentrum im Haberstal, «regional» mit einem grösseren Zentrum in der Region und eine rein digitale Lösung. Es ist richtig, dass die lokale Variante bevorzugt wurde gegenüber den beiden Alternativen. Was in der Diskussion fehlte, war die Variante «Kein Besucherzentrum». Nach unserer Wahrnehmung in verschiedenen Gruppendiskussionen waren nicht wenige Teilnehmende der Ansicht, es brauche kein Besucherzentrum.
 

2025

27.11.2025 Medienmitteilung Namensgebung geologisches Tiefenlager
Ein neuer Name verwirrt und verharmlost zusätzlich. LoTi wehrt sich dagegen, dass mit einem unverfänglichen Namen das eigentliche Projekt – ein Atommüll-Endlager für hochradioaktive Abfälle – verharmlost werden soll. Noch immer ist dieses wichtige Thema in der breiten Bevölkerung der Standortregion für das geplante Endlager – also das Zürcher Unterland – nicht angekommen. Die meisten Menschen wissen nicht, was für ein politisch-ökologisch-ökonomisch brisantes und gigantisches Pilot-Bauprojekt in ihrer Wohnregion geplant ist. 
 
19.06.2025 Medienmitteilung zur Veröffentlichung des Rahmenbewilligungsgesuch
Sicher ist nur das Risiko! In 10‘000 Jahren sind die Lagerbehälter leck und die radioaktiven und giftigen Nuklide wandern durch das Gestein an die Oberfläche und in die Umwelt unserer zukünftigen Generationen!
 

2022

11.09.2022 Medienmitteilung zum Standortvorschlag
Der Sachplan Geologische Tiefenlager geht ins 15. Jahr und die Nagra hat nun mit der Standortankündigung (ASR) Licht ins Dunkel gebracht: Die Nagra möchte für den Standort, den sie vor wenigen Jahren noch ausrangieren wollte, das Rahmenbewilligungsgesuch ausarbeiten und einreichen.
 

2018

21.11.2018 Medienmitteilung zum Bundesratsentscheid zum Abschluss von Etappe 2 des Sachplans Geologische Tiefenlager
Wie zu erwarten war, geht die Standortregion Nördlich Lägern zusammen mit Jura Ost und Zürich Nordost in die 3 Etappe des Sachplans Geologische Tiefenlager. Ende 2029 erfolgt die definitive Wahl des Standorts durch den Bundesrat und die Genehmigung durch das Parlament. Hinter uns liegen spannende Jahre: Anfang 2015 beantragte die Nagra die Standortregion Nördlich Lägern wegen ungünstigem Platzangebot in der bevorzugten Tiefe zurückzustellen. Auf Druck der Kantone und des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI) lieferte die Nagra einen 700seitigen Bericht ab, in dem sie bei ihrer ursprünglichen Einschätzung bleibt: Grössere Tiefen erschweren die Bautechnik und bedeuten einen sicherheitstechnischen Nachteil im Vergleich zu anderen Regionen. Auch die ersten Auswertungen der 3D-Seismik geben kein anderes Bild. Was vor uns liegt ist noch spannender: Drei Standortregionen im Verfahren; wenn es nach der Nagra ginge, wäre Nördlich Lägern nicht dabei.